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16.02.2022

«Don’t make ads, make TikToks»

TikTok wird zunehmend zum relevanten Social-Media-Kanal für Sportanbieter, die junge Zielgruppen erreichen wollen. So lancierte die EHF (European Handball Federation) auf TikTok den Kanal @homeofhandball zur EHF EURO 2022 der Männer mit grossem Erfolg! Zehntausende Fans besuchten den Kanal und sahen über 100 Millionen Mal handballbezogene Inhalte an. Die ESB hat im Netzwerk gefragt, welche Bedeutung der Trend bei anderen ESB Partnern und deren Kunden hat.

PICSTARS

Swana Fanslau, Head of Campaign Management:
«TikTok ist kein Trend mehr, sondern mittlerweile ein etablierter Bestandteil des Influencer Marketings. Die Plattform bietet unseren Kunden die Möglichkeit, junge Zielgruppen auf Augenhöhe zu erreichen. Da auf TikTok teilweise ganz andere Nutzer als auf den klassischen Netzwerken wie Instagram unterwegs sind, können neue Zielgruppen erschlossen werden. Es gilt dabei immer das Motto: «Don’t make ads, make TikToks».»

Newsroom Communication

Benjamin Blaser, Chairman of the Board & Director of Business Development:
«Bei einigen unserer Sport-Kund:innen ist TikTok ein sehr aktuelles Thema. Ein erfolgreiches Beispiel ist der BSC Young Boys. YB sprang Anfang 2020 als erster Schweizer Super-League-Club auf den Trend auf (bscyb_offiziell) und konnte sich mit witzigen Kurzvideos eine beachtliche TikTok-Community aufbauen (über 250'000 Follower). Ganz am Anfang steht der Grand-Prix von Bern. Für die 40-Jahr-Jubiläumsausgabe des Berner Volkslaufes wird in diesem Jahr erstmals eine TikTok-Strategie geplant, da die Organisatoren feststellen, dass auf den älteren Social-Media-Kanälen die organische Reichweite und Interaktion immer mehr abnimmt. Bei TikTok-Projekten stellt sich aber immer die Ressourcenfrage. Man braucht kreativen Content, muss immer up-to-date sein, was auf der Plattform gerade trendet und sollte in einer verhältnismässig hohen Frequenz posten. Dafür müssen die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden.»

neusta sports

Guido Bennecke, Senior Sales Manager & Consultant:
«Das Medienverhalten der jungen Zielgruppe verändert sich stark. Die digitalen Kanäle in der Fussball-Bundesliga nehmen eine immer wichtigere Rolle ein. Die Kunden der neusta sports, der VfL Wolfsburg (@vflwolfsburg) und die SpVgg Greuther Fürth (@kleeblattfuerth), gehören zu den wachstumsstärksten Clubs Deutschlands. Laut einer SPONSORs-Studie konnte die SpVgg Greuther Fürth ihre Followeranzahl auf TikTok innerhalb von weniger als einem halben Jahr mehr als vervierfachen. Einen ähnlichen Zuwachs verbuchte der VfL Wolfsburg (+226 Prozent). Das Reichweiten-Wachstum auf Social Media ist weiterhin ein Fokusthema für alle Clubs.»

Sports Pioneers Services

Stephan Peters, Geschäftsführer:
«Der Schritt auf die Plattform TikTok ist bei unseren Kunden umstritten. Die mitunter sehr jungen Zielgruppen sind für unsere Kunden mit B2C-Ausrichtung höchst interessant. Allerdings blicken sie skeptisch auf drei Punkte: Den notwendigen Betreuungsaufwand, den möglicherweise süchtig machenden Algorithmus und das Ursprungsland China.»

FleishmanHillard Germany

Stefanie Söhnchen, Head of Digital Strategy:
«Wir beobachten eine Entwicklung hin zu einer «Creator Economy» – authentisches Video-Storytelling auf TikTok oder anderen sozialen Netzwerken trifft den Medienkonsum-Geschmack von jüngeren Nutzer:innen (15-35) und bindet sie dementsprechend langfristig an Marken im B2C-Umfeld. Daher wird die Zusammenarbeit mit Creators, bzw. die Ausbildung entsprechender Fähigkeiten in den Marketing- und Kommunikationsabteilungen, zunehmend wichtiger. Bei unseren Kunden beobachten wir ein neugieriges Herantasten an TikTok, das meist mit möglichen Influencer Relations einhergeht, die sich auch auf Instagram erstrecken. Diese Zusammenarbeiten haben häufig Reputationsmanagement, Reichweiten-Erschliessung, Brand Positioning oder Employer Branding zum Ziel.»

Agentur Koch

Michael Koch, Geschäftsleitung Digital:
«TikTok ist in der jungen Zielgruppe extrem reichweitenstark und wird von vielen in der Branche komplett unterschätzt. Die Möglichkeit, den Sport und sich selbst trendig und unkompliziert in Szene zu setzen, eröffnet viele Möglichkeiten in der Vermarktung und sollte unbedingt genutzt werden. Für viele Unternehmen bedeutet dieser Trend allerdings eine teilweise massive Veränderung in der Denkweise – Storytelling und Aktualität sind sehr wichtige Bausteine für den Erfolg auf TikTok.»

ML Marketing

Michael Litschka, Geschäftsführer:
«TikTok ist ideal, um junge und neue Zielgruppen nachhaltig zu gewinnen. Gerade im Sport ergeben sich über diese Plattform emotionale sowie unterhaltsame Möglichkeiten. Dies haben wir auch für unsere Kunden wie die Österreichische Fußball-Bundesliga, die Swiss Football League, den Österreichischen Tennisverband oder den Österreichischen Schwimmverband erkannt.»

Brain & Heart Communication

Dan Wahlen, Senior Social Media Manager:
«TikTok ist die aufstrebende Unterhaltungsplattform der aktuellen Zeit. Von anderen Social-Media-Plattformen unterscheidet sie sich durch einen bestechend guten Empfehlungsalgorithmus sowie kreativen und authentischen Inhalten mit hohem Unterhaltungswert. Mit der Zeit nutzen daher auch immer mehr Unternehmen das Potenzial der Plattform. TikTok bietet in unseren Augen gerade im Bereich der Markenbekanntheit ein grosses Potenzial für unsere Kunden.»

Reachbird

Philipp Martin, CEO:
«Wir und unsere Kunden bemerken durch TikTok einen Wandel bei der Art der Kommunikation und auch des Contents auf Social Media. TikTok ist der First Mover in 9:16 Videos, welche auch von Instagram und YouTube mit ihren Formaten Reels und Shorts übernommen wurden. Zum Beispiel haben wir vor wenigen Wochen für die Hahnenkammrennen einen Schweizer TikTok-Influencer zu diesem sportlichen Highlight eingeladen. Mit seinem kreativen und humorvollen Content konnte er nicht nur die TikTok-Community überzeugen, sondern hat es auch in die TV-Übertragung des Rennens geschafft. Gerade in der Sport-Branche sehen wir deshalb noch grosses Potential, sowohl für Athleten als auch Veranstalter, wenn es um die Einbindung von TikTok geht.»

Eurostream

Oliver Strage, Projektleiter:
«Wir beobachten TikTok zwar, aber wenn man auf der Plattform als Marke bestehen will, bedarf es eines sehr grosses Zeitinvests und einer langfristige Strategie. Unsere Kunden sind aktuell mehr an direkten Ergebnissen interessiert. Um selbst zu experimentieren, fehlen uns die Ressourcen.»

Sponsorplan

Johanna Bormann, Managing Partner:
«Wir als Berater schätzen das Potenzial sehr hoch ein, es gibt viele gute Beispiele und noch besteht die Chance darauf, ganz vorn mit dabei zu sein. Bisher sind unsere Kunden aber mehr im Bereich Audio Streaming engagiert, weil TikTok aus seiner Unternehmenshistorie teilweise noch mit Vorbehalten versehen ist. Aber apropos Sponsoring-Strategie: Ein guter Move war ganz sicher das UEFA-EURO-Engagement, das TikTok in einem arrivierten Umfeld positioniert und der Marke mehr Vertrauenswürdigkeit verliehen hat.»

brands and emotions

Laurence Schärli, Head of Social Media:
«TikTok ist sehr relevant für unsere Kunden, vor allem für diejenigen, die eine junge Zielgruppe – Stichwort Gen Z und Millennials – ansprechen wollen. Um diese Ansprache zielführend und trotzdem plattformgerecht zu gestalten, ist es uns wichtig Content zu entwickeln, der nativ zur Plattform TikTok passt und von den User:innen als solcher wahrgenommen wird. Dabei geht es vor allem darum, gewisse Standards einzuhalten, die plattformspezifischer Content erfüllen muss, beispielsweise die Integration von Sound. Im Spannungsfeld zwischen Markenkommunikation und Plattform-Authentizität beraten wir unsere Kunden hinsichtlich aller relevanten Aspekte: Wie muss der Content gestaltet sein, welche Hashtags sollten verwendet werden, welche Challenges und Trends sind für die jeweilige Marke relevant und welche Creators passen zur jeweiligen Marke und Zielgruppe.»

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